Der Innsbrucker Platz, ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, stellt die Verbindung zwischen den Berliner Ortsteilen Schöneberg und Friedenau dar, die im Bezirk Tempelhof-Schöneberg liegen. Den Namen Innsbrucker Platz trägt der Platz seit dem 14. September 1927, benannt nach der österreichischen Stadt Innsbruck.

Aufgrund der Anschlussstelle zur Stadtautobahn und der zahlreichen Hauptstraßen prägt das Bild des ständig rollenden Autoverkehrs diesen Platz. Außerdem kreuzen sich auch die S- und U-Bahn hier. Die Ringbahn führt seit 1877 südlich des Platzes vorbei. Der S-Bahnhof Innsbrucker Platz wurde jedoch erst 1933 eröffnet.

Der U-Bahnhof Innsbrucker Platz, der sich unter der Innsbrucker Straße befindet, wurde im Dezember 1910 in Betrieb genommen. Heute ist er einer der beiden Endbahnhöfe der Linie U4, die nur fünf Stationen hat und ausschließlich durch den Ortsteil Schöneberg führt. Zudem sorgen die vielen Buslinien für gute Umsteigemöglichkeiten.

Auf dem Innsbrucker Platz steht nach wie vor der erste Wohnturm Berlins, der 1926 nach den Plänen der Architekten Paul Mebes und Paul Emmerich gebaut wurde. Ansonsten fehlt aber die lebendige Kiezkultur und der Verkehr regiert den Platz.

Innsbrucker Platz – Der Verkehr rollt